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Gerechtes Unentschieden im Spitzenspiel der weiblichen Jugend B

Mit einem leistungsgerechten 2:2 Unentschieden endete das mit großer Spannung erwartete Spitzenspiel der weiblichen Jugend B zwischen dem Osternienburger HC und Chemnitz.

Endlich war es soweit. Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen am heutigen Sonntag die beiden besten Mannschaften des mitteldeutschen Hockeyverbundes auf der Osternienburger Hockeyanlage aufeinander. Im Vorfeld war klar, das es für beide Teams kein Spaziergang wird, denn ein Blick auf die Tabelle verriet Spannung und Dramatik pur. Und so ging es auch los. Optimal und zu Beginn etwas defensiv eingestellt, gingen wir ins Spiel. Die Gäste machten zu Beginn deutlich mehr Druck und waren in den Anfangsminuten die offensivere Mannschaft. Wir dagegen standen sicher in der Abwehr, konnten die wütenden Angriffe souverän abwehren und lauerten geschickt auf Konter. Leider verlagerte sich unser Spielaufbau immer wieder auf links, so das es die Chemnitzerinnen leicht hatten, unsere Angriffe frühzeitig zu stören.  Nach einer frühen Auszeit wurde kurz umgestellt und das Problem behoben. Von nun an lief der Ball deutlich besser durch unsere Reihen. Mit klasse Ballstaffetten trieben wir das Spielgerät immer öfters in des Gegners Hälfte und kamen gefährlich in den Schusskreis. Leider blieb der gewünschte Erfolg vorerst aus. Und dann ging es auf einmal hin und her und die Ereignisse überschlugen sich. Erneut geriet unsere Abwehr massiv unter Druck und dann war es soweit. Zum ersten Mal musste Paula hinter sich greifen, als ein verdeckter Schuss im langen Eck einschlug. Da sah die  Abwehr nicht gut aus und Paula hatte keine Chance. Zuerst klasse den Ball erkämpft und dann durch einen Fehlpass wieder zum Gegner gespielt. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zur 0:1 Führung. Doch die Antwort kam postwendend. Erneut lief die Kugel super durch unsere Reihen. Anna F. und Luise erkämpften sich im Mittelfeld den Ball, spielten Doppelpass bis kurz vor den Kreis und legten dann auf die nach links in den Schusskreis startende Joleen ab. Diese hatte genügend Zeit, sich das Spielgerät optimal zurecht zu legen und mit einer krachenden argentinischen Rückhand in die lange Ecke zu treffen. 1:1! Das war klasse gespielt. Und dann war Halbzeit.

Nachdem dem Seitenwechsel ging es trotz der hohen Temperaturen in flottem Tempo weiter. Beide Mannschaften lieferten sich sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer einen klasse Fight auf ganzer Linie. Torchancen hüben wie drüben und harte, aber faire Zweikämpfe bestimmten das Bild in der zweiten Halbzeit. Immer wieder angetrieben von Luise und Leo B. erspielten wir uns zahlreiche Möglichkeiten. Während Leo B. mit Marie über links sehr gut harmonierte, waren es auf der rechten Seite Luise und Pauline, die geschickt in die Spitzen vorstießen. Und dann war es endlich soweit. Er lag auf Grund der besseren und höheren Spielanteile schon lange in der Luft, der verdiente Führungstreffer. Nachdem Lara klasse den Ball aus der Abwehr heraus auf Joleen spielte, ging die Post auf einmal ab. Den ersten Gegner umspielt, den zweiten ins Leere laufen gelassen und dann den Paß auf Marie gespielt. Diese setzte sich im Kreis souverän durch und legte quer vors Tor, wo Coco einfach nur einschieben brauchte. Das war mal ein Spielzug zum Zunge schnalzen. Und weiter ging’s. Die Chemnitzerinnen waren geschockt, das merkte man ihnen an und wir nutzten das aus. Diesmal erkämpfte sich Anna S. die Murmel und trieb sie unaufhaltsam durchs Mittelfeld. Ihr klasse Pass fand jedoch leider keinen Abnehmer, da er durch einen Schläger der Gäste unglücklich abgefälscht wurde. Man merkte uns an, das wir heute einen weiteren Sieg einfahren wollten. Wie aufgedreht liefen wir hinter jeden Ball hinterher und kämpften bis zum umfallen. Leider wurde unser kampfbetontes und laufstarkes Spiel nicht belohnt. Vorne scheiterten wir trotz 100% iger Chancen an der guten Torhüterin der Gäste und hinten mussten wir plötzlich den Ausgleich hinnehmen.  Nach einem groben Abstimmungsfehler der Abwehr stand plötzlich eine Stürmerin völlig frei vor Paula und erzielte den 2:2 Ausgleich. Das war bitter und frustrierend zugleich. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Auf einmal bekamen die Chemnitzerinnen die „zweite“ Luft und es brannte mehrfach lichterloh in unserem Schusskreis. Aber diesmal war die Abwehr um Emmi zu Stelle und konnte schlimmeres verhindern. Und so blieb es beim letztendlich gerechten 2:2 Unentschieden. Einen Sieger hätte dieses Spitzenspiel auch nicht verdient, denn beide Mannschaften zeigten sehenswerten Hockeysport auf hohem Niveau.

Das soll’s an dieser Stelle gewesen sein. Ich wünsche allen eine schöne und erholsame Sommerpause sowie sonnige Ferien und Urlaub.

Es spielten: Paula, Emmi, Anna S., Lara, Leo B., Anna F., Luise, Joleen, Sophie, Marie, Coco, Pauline, Hannah

Tschüß, schirijo und winke, winke

Matthias



Fotos: A.Dippe

Weibliche Jugend B weiterhin siegreich

Die weibliche Jugend B des Osternienburger Hockey Club’s bleibt auch im vierten Spiel ungeschlagen und führt die Tabelle mit nun mehr 12 Punkten souverän an.

Am heutigen Sonntag traten wir zum Auswärtsspiel in Weimar an. Alles war wie immer, entspannte Anreise, lustige Episoden vom Wochenende und einige Sachen mehr. Und dennoch war eine Sache anders: Genau, der Belag, auf dem die Schläger gekreuzt wurden, erschien im satten grün als Naturrasen. Kein Problem für uns, denn auf dieses Spiel hatten wir uns akribisch und hochmotiviert auf dem Köthener Naturrasen in 2 Trainingseinheiten vorbereitet. Hochkonzentriert und von Beginn an auf Angriff eingestellt, ging es in die Partie. Flüssige Ballstafetten waren zu Beginn absolute Mangelware, eher das vorantreiben des Balles durch Einzelaktionen bestimmte das Bild in den Anfangsminuten. Aber trotz des ungewohnten Rasen lief der Ball geschickt durch unsere Reihen. Und so dauerte es nicht lange, bis der Ball das erste Mal die Torlinie überquerte. Nach Vorarbeit von Leo B. stand Marie am langen Pfosten goldrichtig und schob unhaltbar zur 1:0 Führung ein. Das war ein Auftakt nach Maß. Während die Gastgeberinnen noch mit der schlechten Verteidigungsarbeit haderten, klingelte es erneut in ihrem Kasten. Und wieder war Marie zur Stelle. Ausgangspunkt war dieses Mal Luise, die sich auf der rechten Seite hervorragend durchsetzte und den Blick für die freistehende Marie hatte, die erneut keine Mühe hatte, das Spielgerät im Tor unterzubringen. 2:0 nach 10 Minuten, und das Trainergespann sowie Romy und Frank waren zufrieden. Die Mädels strotzten nur so vor Spielfreude und ließen den Ball so gut es ging durch die eigenen Reihen laufen. Das hier und da mal die Kugel versprang bzw. nicht sauber gestoppt wurde, war ganz normal. Wichtig war zu diesem Zeitpunkt, das die Sicherheit und der unbedingte Wille da war, hier als Sieger vom Platz zu gehen. Und das zeigten wir eindrucksvoll. Nach einem Doppelpack von Anna F. und Anna S. innerhalb 2 Minuten stellten wir bereits vor der Pause auf 4:0 und auf Sieg. Von den Weimarerinnen war bis dato wenig zu sehen. Deren Spielaufbau wurde bereits frühzeitig gestört, so das Angriffe und Torraumszenen ausblieben. Ein Highlight, oder auch Schmankerl, gab’s dann aber kurz vor der Pause doch noch zu bestaunen. Eine sensationelle, knallhart geschlagene argentinische Rückhand unter die Latte von Joleen. Das war sozusagen ein Sonntagsschuss. Schade nur, das dieser Treffer nicht zählte, denn im Anschluss an eine kurze Ecke, deren erster Schuss von Leo K. hoch abgefeuert wurde, zählte auf Grund des Reglements auch Joleen ihr Treffer nicht, da der erste Ball immer flach aufs Tor geschlagen werden muß.

Nach dem Seitenwechsel drückten wir weiter aufs Tor und es folgten Chance auf Chance, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Und dann gab es einen Strafsiebenmeter für uns. Nachdem Pauline stark über rechts in den Schusskreis eindrang und zum Torschuss ansetzte, wurde sie regelwidrig gestoppt, so daß der Schiedsrichter keine andere Wahl hatte und auf den Punkt zeigte. Nach kurzer Besprechung nahm sich Anna S. den Ball und scheiterte knapp an der guten Torhüterin. Doch der Trauer über die verpasste Chance folgte der nächste Torjubel. Wenn ich halt vom Punkt nicht treffe, mach ich es eben aus dem Spiel heraus, dachte sich wohl Anna. Mit einer herrlichen Einzelaktion tankte sie sich in den Schusskreis und schloss ihren Alleingang mit einem krachenden Vorhandschuss ins lange Eck ab, 5:0. Von den Gastgeberinnen kam nach wie vor kaum Gegenwehr. Nur ein einziges Mal musste Paula eingreifen, nachdem ein scharf geschlagener Ball den Weg in unseren Schusskreis fand, aber auch hier spielten wir unsere ganze Klasse und Routine aus, so das es bei der komfortablen Führung blieb. Einen hatten wir dann aber doch noch. Mit einem klasse Zuspiel in die Spitze schickte Joleen Leo B. auf die Reise, die geschickt den Torwart umspielte und zum 6:0 einschob. Gegen Ende der Partie hatten wir noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten, aber zum Schluss fehlte dann doch etwas die Kraft und Übersicht. Dennoch waren alle Mitgereisten mit der gezeigten Leistung zufrieden.

Es spielten: Paula, Marie, Sophia, Leo K., Sophie, Anna S., Leo B., Anna F., Coco, Joleen, Luise, Pauline, Emmi, Lara

Am kommenden Sonntag findet dann das Spitzenspiel zwischen uns und Chemnitz statt. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung und anfeuernde Fans.

In diesem Sinne einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche gewünscht.

Gruß Matthias

 

Auswärtssieg der weiblichen Jugend B in Meerane

Das mit Spannung erwartete Duell gegen den vermeintlichen Mitfavoriten Meerane ging klar und deutlich mit 1:5 an die Mädels des Osternienburger HC.

3. Sieg im 3. Spiel. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer enormen Steigerung bezüglich der Spielweise gegenüber dem letzten Wochenende konnten wir beim „Angstgegner“ Meerane einen weiteren Dreier einfahren. Obwohl beide Mannschaften defensiv begannen und jeweils auf Fehler des Anderen lauerten, fanden wir besser ins Spiel. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen und so hatten wir zu Beginn deutlich mehr Spielanteile als die Gastgeberinnen. Dennoch waren wir gewarnt und hellwach, als ein straffer Schuss aus des Gegners Schusskreis über das gesamte Feld fast zum Torerfolg geführt hätte. Das waren, neben einer missglückten Strafecke, die einzig nennenswerten Torchancen der Meeranerinnen. Anders dagegen unser Angriffsspiel. Immer wieder angetrieben von Anna F., die geschickt die Bälle verteilte und sich dann selbst in den Angriff einschaltete, kamen wir ein ums andere Mal in des Gegners Schusskreis. Über die rechte Seite fanden Luise und Joleen mit herrlichen Doppelpässen immer wieder den Weg in den Kreis, über links wirbelten Marie und Leo B. die Abwehr kräftig durcheinander. Doch was fehlte, war ein Tor. Auch 2 Strafecken, die vom Ablauf her perfekt gespielt wurden, fanden nicht den ersehnten Weg ins Tor. Nach und nach verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Hälfte der Gastgeberinnen, die sich nur durch Befreiungsschläge von unserem druckvollen Spiel befreien konnten. So schnell wie der Ball aus der Gefahrenzone rausflog, so schnell war er auch wieder drin, denn nicht nur die Mittelfeldreihe schob sich immer weiter nach vorn, nein, auch die Abwehr schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein. Und dann war es endlich soweit. Der längst überfällige Führungstreffer war gefallen. Aus dem rechten Halbfeld flankte Joleen den Ball vors Tor, wo Coco geschickt den Schläger reinhielt und das Spielgerät abfälschte, jedoch genau auf die Schoner der Keeperin. Diese konnte den Ball dann nur nach vorn abprallen lassen, genau auf den Schläger von Luise. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Nachschuss unhaltbar zur verdienten 0:1 Führung. Anschließend baten die beiden Unparteiischen zum Pausentee.

Sehr zufrieden mit der Spielweise und gleichzeitig hadernd mit der Chancenverwertung nahm Matthias die Mädels in die Pflicht. Und die machten es fortan deutlich besser. Mit einem Doppelschlag brachte uns Marie endlich die gewünschte Sicherheit und beruhigende 0:3 Führung. Von den Gastgeberinnen war bis dato kaum was zu sehen. Immer wieder stellten wir geschickt die Räume zu und kamen bereits in des Gegners Hälfte zu Ballgewinnen. Egal ob Passspiel, oder mal ein Solo, es klappte fast alles. Und so konnte sich Luise ein weiteres Mal in die Torschützenliste eintragen. Nach einer weiteren Strafecke, die zwar platziert geschossen war, jedoch auch gut gehalten wurde, stand Luise erneut goldrichtig und versenkte den Abstauber mit einem satten Flachschuss eiskalt im Tor. 0:4! Und weiter ging es mit dem Tore schiessen. Das Zuspiel von Anna S. in den Kreis fand die freistehende Hannah, die die Kugel klasse annahm und mit einem schlauen Schieber durch die Schoner auf 5:0 erhöhte. Was war denn hier los, dachten sicher nicht nur die einheimischen Zuschauer, sondern auch der „harte Kern“ der Köthener Edelfans. Und so neigte sich das Spiel allmählich dem Ende und die Freude war so groß, das wir glatt vergaßen, das doch noch nicht Schluss war und Paula sowas von allein ließen, das Meerane  noch zum Ehrentreffer kam. Das war sicher ärgerlich, aber heute überwog ganz klar die Freude über ein ganz starkes Spiel der O’burger Mädels.

Es spielten: Paula, Anna S., Joleen, Luise, Sophia, Marie, Leo B., Coco, Hannah, Leo K., Anna F., Lara, Emmi

 

 

Mädchen A mit Auswärtssieg in Jena

Die A Mädchen des Cöthener HC haben überraschend und letztlich völlig verdient mit 1:3 beim SSC Jena gewonnen.

Tränen des Schmerzes während des Spieles und anschließend Tränen der Freude über den Sieg in Jena. Gemischte Gefühle auf dem Grün der Jenaer Kunstrasenanlage. Mit einer tollen und vor allem kämpferischen Glanzleistung sicherten wir uns 3 weitere, wichtige Punkte auf unserem Konto. Leicht dezimiert und nur mit 10 Spielerinnen am Start gingen wir ins Spiel gegen die favorisierten Gastgeberinnen. In einer abwechselungsreichen Anfangsphase waren wir erst einmal auf Sicherung des eigenen Schusskreises bedacht, denn Jena kam ein ums andere Mal gefährlich in deren Nähe. Die starke Abwehrreihe mit Tiia, Maxi und Luise ließ jedoch keinen Ball durch und konnte durch schnelles Passspiel ins Mittelfeld für Entlastung sorgen. Immer wieder angetrieben von Kapitänin Angie, die Dreh- und Angelpunkt in der Zentrale war, gelangen uns nach und nach auch ein paar gute Angriffe. Im Zusammenspiel mit der laufstarken Lotti über rechts, oder links mit Theresa kamen wir immer öfter vor`s gegnerische Tor. Die erste große Chance hatte Mira. Nachdem sie ihre Gegnerin ausgespielt hatte, verfehlte ihr platzierter Schieber nur ganz knapp das Tor. Im weiteren Verlauf der Partie erspielten wir uns mehrere gute Tormöglichkeiten, doch Mia und Josy scheiterten immer wieder an der guten Jenaer Torhüterin. Als schon alles nach einer torlosen ersten Halbzeit aussah, lag der Ball plötzlich im Tor, aber nicht in unserem. Nach einem scharfen Pass von Angie aus halbrechter Position stand Josy völlig allein gelassen am langen Pfosten und drückte das Spielgerät über die Linie. Das war klasse gespielt.1:0! Und dann waren auch schon die ersten 30 Minuten rum.

Nach dem Seitenwechsel wurden wir stärker und drückten auf den 2. Treffer. Doch anstatt auf 2:0 zu stellen, zappelte die Kugel plötzlich bei uns im Netz. Bereits in der Vorwärtsbewegung, verloren wir unglücklich den Ball kurz vorm Schusskreis. Nach viel Gewusel vorm Tor landete der Ball plötzlich hinter der Linie und es stand 1:1. Das war ein kleiner Dämpfer, denn zu diesem Zeitpunkt waren wir klar die bessere Mannschaft. Aber wir steckten nicht auf und ließen uns auch nicht aus der Ruhe bringen. Eine Auszeit unsererseits mit beruhigenden und aufmunternden Worten von Peter und Matthias brachten uns wieder zurück in die Erfolgsspur. Nachdem sich Angie ein wenig ausgepowert hatte, tauschte sie mit Tiia die Position. Was für ein Glücksgriff. Im Zusammenspiel mit Theresa nahm Tiia das Spielgerät an sich, umkurvte 2 Gegnerinnen und drang sehr dynamisch in den Schusskreis ein. Dort behielt sie Übersicht und konnte mit einem knallharten Flachschuss ins kurze Eck die 2:1 Führung erzielen. Als alle noch beim jubeln waren, brannte es plötzlich lichterloh bei uns im Schusskreis. Ein schneller Konter überraschte uns und es wurde äußerst gefährlich aufs Tor geschossen. Doch Marianne, ja genau die Marianne, die sonst links vorne spielt, konnte mit einer unglaublichen, reflexartigen Bewegung den straffen Schuss mit ihrem Schläger halten und so den Ausgleich verhindern. Das sah nicht nur spektakulär aus, das war einfach „saustark“ gehalten. Nach dieser kleinen Schrecksekunde fanden wir wieder zu unserem Spiel und drehten gegen Ende der Partie noch einmal richtig auf. Die beiden Coaches Peter und Matthias fragten sich mittlerweile, wo wir wohl die Kraft her nahmen, denn der unverkennbare Wille, noch ein drittes Tor zu erzielen, war ungebrochen. Und dann war es endlich soweit. Grad eben vor Schmerzen bittere Tränen vergossen, trug sich Angie auch noch in die Torschützenliste ein. Im Anschluss an eine kurze Ecke fand auch ihr Schuss den Weg ins Glück bzw. Tor. Und dann war endlich Schluss. Voller Freude lagen sich alle in den Armen und feierten überschwenglich den Sieg.

Das war eine echt klasse Leistung, die Spaß auf mehr macht. DANKE MÄDELS!!!

Es spielten:

Marianne, Maxi, Tiia, Luise, Angie, Theresa, Lotti, Mira, Josy, Mia

Weibliche Jugend B des OHC mit Auswärtssieg

Gelungener Start der weiblichen Jugend B des Osternienburger HC. Auch in dieser Saison spielen die Mädels beider Vereine in einer Mannschaft, allerdings dieses Mal in den schwarz- weißen Farben des OHC.

Nachdem am vergangenen Wochenende der inoffizielle Start in die Feldsaison beim Vorbereitungsturnier in Leuna stattgefunden hat, ging es am heutigen Sonntag erstmals um wichtige Punkte im Kampf um einen vorderen Platz in der Tabelle. Zum Auftakt reisten wir in die Messestadt Leipzig zum ATV.

Völlig fokussiert und hochmotiviert gingen wir ins Spiel und machten bereits zu Beginn der Partie mit druckvollem Pressing und wütenden Angriffen schnell klar, wer hier das Sagen hat. Und so ließen die ersten Chancen nicht lange auf sich warten. Da unser System sehr variabel war, kamen wir abwechselnd über beide Außenseiten immer wieder gefährlich in den Schusskreis der Gastgeberinnen. Obwohl die Temperaturen sehr freundlich waren und jeder bestimmt schon genug Flüssigkeit zu sich genommen hatte, war anscheinend „Zielwasser“ nicht dabei. Denn was in den ersten 20 Minuten versemmelt wurde, ging gar nicht. Und so rauften sich Mandy und Matthias ein ums andere Mal die Haare und trauerten den vergebenen Chancen nach. Dabei spielten wir gar nicht schlecht und ließen den Gegner überhaupt nicht zum Zuge kommen. Da wir sehr tief in des Gegners Hälfte standen, liefen Joleen und Luise auf rechts und Leo B. und Marie auf links ganz geschickt die Passwege zu. Und sollte doch mal ein Ball durchgerutscht sein, stand Anna F. goldrichtig, um das Spielgerät wieder in die Gefahrenzone zu bringen. Was aber fehlte, war die erlösende, längst fällige Führung für unsere Farben. Und dann war es endlich soweit und die große Marie (Tor) Show begann. Mit einem klasse Paß über rechts schickte Anna F. Joleen auf die Reise. Nach Zusammenspiel mit Luise passte diese wieder auf Joleen, die wiederum ihre Gegnerin ausspielte und mit einem Schuss fast von der Grundlinie vors Tor die freistehende Marie bediente. Diese ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte unhaltbar zur längst fälligen 1:0 Führung. Der Bann schien endlich gebrochen, denkste! Weitere zahlreiche und hochkarätige Torchancen, darunter einige Strafecken, wurden leichtfertig vergeben. Und so ging die erste Halbzeit trotz drückender Überlegenheit nur mit 1:0 zu Ende.

Nach dem Seitenwechsel ging das „Spiel auf ein Tor“ weiter, denn Paula hatte in der ganzen Partie nur 2 Ballkontakte, 1x musste sie ein Schüsschen halten, beim 2x holte sie das Spielgerät, als dieses das Tor weit verfehlte. Dennoch ließen wir nicht locker und spielten konsequent weiter und wurden dafür auch frühzeitig belohnt. Ein langer Ball von Anna S. fand den Weg durch die Mitte zur klasse gestarteten Marie. Diese spielte ihre Schnelligkeit aus und ließ der  heraus stürmenden Torhüterin mit einem überlegten Schieber ins lange Eck keine Chance. 2:0! Jetzt liefen die Mädels richtig heiß. Klasse Ballstaffetten, präzises Passspiel, tolle Laufarbeit auf allen Positionen. Das war sehr gut anzuschauen und wurde mit dem dritten Tor von Marie auch belohnt. Doch noch war nicht Schluss. Man merkte uns förmlich an, das wir mehr wollten und legten dann auch kurz vor Ende der Partie noch einmal nach. Wieder ein langer Ball in die Spitze, den Coco im Laufduell  ihrer Gegnerin wegschnappte und wieder ein klasse Tor. Und dann war Schluss. Für den Auftakt ein klasse Spiel. Obwohl der Gegner auch sehr viel zuließ, setzten wir doch die taktischen Vorgaben hervorragend um. Zu bemängeln ist einzig und allein die magere Torausbeute.

Es spielten:

Paula, Leo K., Emmi, Lara, Sophia, Joleen, Anna F., Leo B., Anna S., Luise, Hannah, Marie, Pauline, Coco

 

Mädchen A des Cöthener HC mit erfolgreichen Saisonstart

Die neuformierte A Mädchenmannschaft des Cöthener HC ,unterstützt mit Spielerinnen aus Osternienburg, ist erfolgreich in die neue Feldhockeysaison gestartet. Auf der heimischen Anlage der Sparkassenarena empfingen wir die Mannschaft aus Dresden.

In einem abwechselungsreichen Spiel bei frühsommerlichen Temperaturen gingen beide Mannschaften ein für diese Altersklasse enorm hohes Tempo. Obwohl sich der Spielverlauf in der ersten Halbzeit meist zwischen den Schusskreisen abspielte, konnten sich  die Stürmer beider Seiten ab und zu gefährlich in Szene setzen und ein paar Schüsse aufs Tor abfeuern. Doch beide Torhüterinnen waren glänzend aufgelegt und verhinderten einen frühen Rückstand ihrer Mannschaft. Die Abwehr um Lene, Tiia, Sofia und Maxi stand super und ziemlich sicher, so das Eileen im Tor wenig eingreifen musste. Das brachte die erhoffte Sicherheit und so konnten wir allmählich dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Immer wieder war es Tiia, die aus der Abwehrzentrale die Bälle hervorragend verteilte und an den „Mann“ brachte. Besonders im Zusammenspiel mit Angie, die Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld war, kamen wir gefährlich in den gegnerischen Schusskreis. Und so dauerte es nicht lange, bis die zahlreichen Eltern und anderen Zuschauer die erste Strafecke bejubeln konnten. Allerdings blieb der anschließende Torjubel aus, denn der Ball verfehlte knapp das Tor. Als alle schon auf den Pausenpfiff warteten, bekamen die Dresdnerinnen auf Grund einer Unachtsamkeit der Abwehr ebenfalls eine Strafecke zugesprochen. Diese wurde mit einem platzierten Schuss verwandelt und so stand es plötzlich 0:1.

In der Halbzeitpause gab’s trotz des Rückstandes aufmunternde Worte von Matthias und Peter, den die bisher gezeigten Leistungen aller Spielerinnen waren richtig gut. Nun war es allerdings an der Zeit, den Rückstand aufzuholen. Immer wieder angetrieben von Angie, die die Bälle gut verteilte, kamen wir meist über die rechte Seite gefährlich in Schusskreisnähe. Und endlich war es soweit. Nachdem Mia ein ums andere Mal am Keeper der Gäste scheiterte, konnte sie diesen endlich bezwingen. Nach Zuspiel von Angie auf Theresa, schickte diese Hannah mit einem perfekten Pass auf die Reise. Ein schnelles Dribbling und zack, war die Verteidigerin ausgespielt, dann ein Pass vors Tor, wo Mia goldrichtig stand und mit einem platzierten Schieber zum viel umjubelten Ausgleich traf. Das war klasse gespielt. Und weiter ging es in Richtung gegnerisches Tor. Auch über unsere starke linke Seite, die mit Lina und Marianne besetzt war, ging auf einmal viel mehr Gefahr aus. Nicht nur die Mädels merkten, das hier mehr drin war, denn auch die Eltern waren lautstark zu hören und feuerten die Mannschaft kräftig an. Und so erspielten wir uns weitere Strafecken, die jedoch ungenutzt blieben. Allmählich bereiteten uns die Temperaturen und natürlich auch das unvermindert hohe Tempo etwas Schwierigkeiten, doch mit Josi und Anni hatten wir jederzeit frische Kräfte am Start, die das Spiel weiter schnell machten. Kurz vor Ende nahm Peter eine Auszeit, um uns noch einmal auf die letzten Minuten einzuschwören. Und siehe da, diese Auszeit hatte sich gelohnt. In einer hitzigen Schlussphase bekamen wir auf Grund eines Fehlers einer Verteidigerin nochmals eine Strafecke zugesprochen. Nachdem der erste Versuch, ein Tor zu erzielen, scheiterte, nahm sich Angie beim zweiten ein Herz und erzielte mit einem halbhohen Schlenzer den viel umjubelten Siegtreffer. Und dann war Schluss. Was für ein Kraftakt und was für ein Wille, dieses Spiel zu gewinnen. Das war einfach großartig.

Es spielten:

Eileen, Lene, Maxi, Sofia, Tiia, Theresa, Angie, Lina, Hannah, Mia, Marianne, Anni, Josi