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Auswärtssieg der weiblichen Jugend B in Meerane

Das mit Spannung erwartete Duell gegen den vermeintlichen Mitfavoriten Meerane ging klar und deutlich mit 1:5 an die Mädels des Osternienburger HC.

3. Sieg im 3. Spiel. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer enormen Steigerung bezüglich der Spielweise gegenüber dem letzten Wochenende konnten wir beim “Angstgegner” Meerane einen weiteren Dreier einfahren. Obwohl beide Mannschaften defensiv begannen und jeweils auf Fehler des Anderen lauerten, fanden wir besser ins Spiel. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen und so hatten wir zu Beginn deutlich mehr Spielanteile als die Gastgeberinnen. Dennoch waren wir gewarnt und hellwach, als ein straffer Schuss aus des Gegners Schusskreis über das gesamte Feld fast zum Torerfolg geführt hätte. Das waren, neben einer missglückten Strafecke, die einzig nennenswerten Torchancen der Meeranerinnen. Anders dagegen unser Angriffsspiel. Immer wieder angetrieben von Anna F., die geschickt die Bälle verteilte und sich dann selbst in den Angriff einschaltete, kamen wir ein ums andere Mal in des Gegners Schusskreis. Über die rechte Seite fanden Luise und Joleen mit herrlichen Doppelpässen immer wieder den Weg in den Kreis, über links wirbelten Marie und Leo B. die Abwehr kräftig durcheinander. Doch was fehlte, war ein Tor. Auch 2 Strafecken, die vom Ablauf her perfekt gespielt wurden, fanden nicht den ersehnten Weg ins Tor. Nach und nach verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Hälfte der Gastgeberinnen, die sich nur durch Befreiungsschläge von unserem druckvollen Spiel befreien konnten. So schnell wie der Ball aus der Gefahrenzone rausflog, so schnell war er auch wieder drin, denn nicht nur die Mittelfeldreihe schob sich immer weiter nach vorn, nein, auch die Abwehr schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein. Und dann war es endlich soweit. Der längst überfällige Führungstreffer war gefallen. Aus dem rechten Halbfeld flankte Joleen den Ball vors Tor, wo Coco geschickt den Schläger reinhielt und das Spielgerät abfälschte, jedoch genau auf die Schoner der Keeperin. Diese konnte den Ball dann nur nach vorn abprallen lassen, genau auf den Schläger von Luise. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Nachschuss unhaltbar zur verdienten 0:1 Führung. Anschließend baten die beiden Unparteiischen zum Pausentee.

Sehr zufrieden mit der Spielweise und gleichzeitig hadernd mit der Chancenverwertung nahm Matthias die Mädels in die Pflicht. Und die machten es fortan deutlich besser. Mit einem Doppelschlag brachte uns Marie endlich die gewünschte Sicherheit und beruhigende 0:3 Führung. Von den Gastgeberinnen war bis dato kaum was zu sehen. Immer wieder stellten wir geschickt die Räume zu und kamen bereits in des Gegners Hälfte zu Ballgewinnen. Egal ob Passspiel, oder mal ein Solo, es klappte fast alles. Und so konnte sich Luise ein weiteres Mal in die Torschützenliste eintragen. Nach einer weiteren Strafecke, die zwar platziert geschossen war, jedoch auch gut gehalten wurde, stand Luise erneut goldrichtig und versenkte den Abstauber mit einem satten Flachschuss eiskalt im Tor. 0:4! Und weiter ging es mit dem Tore schiessen. Das Zuspiel von Anna S. in den Kreis fand die freistehende Hannah, die die Kugel klasse annahm und mit einem schlauen Schieber durch die Schoner auf 5:0 erhöhte. Was war denn hier los, dachten sicher nicht nur die einheimischen Zuschauer, sondern auch der “harte Kern” der Köthener Edelfans. Und so neigte sich das Spiel allmählich dem Ende und die Freude war so groß, das wir glatt vergaßen, das doch noch nicht Schluss war und Paula sowas von allein ließen, das Meerane  noch zum Ehrentreffer kam. Das war sicher ärgerlich, aber heute überwog ganz klar die Freude über ein ganz starkes Spiel der O’burger Mädels.

Es spielten: Paula, Anna S., Joleen, Luise, Sophia, Marie, Leo B., Coco, Hannah, Leo K., Anna F., Lara, Emmi

 

 

Mädchen A mit Auswärtssieg in Jena

Die A Mädchen des Cöthener HC haben überraschend und letztlich völlig verdient mit 1:3 beim SSC Jena gewonnen.

Tränen des Schmerzes während des Spieles und anschließend Tränen der Freude über den Sieg in Jena. Gemischte Gefühle auf dem Grün der Jenaer Kunstrasenanlage. Mit einer tollen und vor allem kämpferischen Glanzleistung sicherten wir uns 3 weitere, wichtige Punkte auf unserem Konto. Leicht dezimiert und nur mit 10 Spielerinnen am Start gingen wir ins Spiel gegen die favorisierten Gastgeberinnen. In einer abwechselungsreichen Anfangsphase waren wir erst einmal auf Sicherung des eigenen Schusskreises bedacht, denn Jena kam ein ums andere Mal gefährlich in deren Nähe. Die starke Abwehrreihe mit Tiia, Maxi und Luise ließ jedoch keinen Ball durch und konnte durch schnelles Passspiel ins Mittelfeld für Entlastung sorgen. Immer wieder angetrieben von Kapitänin Angie, die Dreh- und Angelpunkt in der Zentrale war, gelangen uns nach und nach auch ein paar gute Angriffe. Im Zusammenspiel mit der laufstarken Lotti über rechts, oder links mit Theresa kamen wir immer öfter vor`s gegnerische Tor. Die erste große Chance hatte Mira. Nachdem sie ihre Gegnerin ausgespielt hatte, verfehlte ihr platzierter Schieber nur ganz knapp das Tor. Im weiteren Verlauf der Partie erspielten wir uns mehrere gute Tormöglichkeiten, doch Mia und Josy scheiterten immer wieder an der guten Jenaer Torhüterin. Als schon alles nach einer torlosen ersten Halbzeit aussah, lag der Ball plötzlich im Tor, aber nicht in unserem. Nach einem scharfen Pass von Angie aus halbrechter Position stand Josy völlig allein gelassen am langen Pfosten und drückte das Spielgerät über die Linie. Das war klasse gespielt.1:0! Und dann waren auch schon die ersten 30 Minuten rum.

Nach dem Seitenwechsel wurden wir stärker und drückten auf den 2. Treffer. Doch anstatt auf 2:0 zu stellen, zappelte die Kugel plötzlich bei uns im Netz. Bereits in der Vorwärtsbewegung, verloren wir unglücklich den Ball kurz vorm Schusskreis. Nach viel Gewusel vorm Tor landete der Ball plötzlich hinter der Linie und es stand 1:1. Das war ein kleiner Dämpfer, denn zu diesem Zeitpunkt waren wir klar die bessere Mannschaft. Aber wir steckten nicht auf und ließen uns auch nicht aus der Ruhe bringen. Eine Auszeit unsererseits mit beruhigenden und aufmunternden Worten von Peter und Matthias brachten uns wieder zurück in die Erfolgsspur. Nachdem sich Angie ein wenig ausgepowert hatte, tauschte sie mit Tiia die Position. Was für ein Glücksgriff. Im Zusammenspiel mit Theresa nahm Tiia das Spielgerät an sich, umkurvte 2 Gegnerinnen und drang sehr dynamisch in den Schusskreis ein. Dort behielt sie Übersicht und konnte mit einem knallharten Flachschuss ins kurze Eck die 2:1 Führung erzielen. Als alle noch beim jubeln waren, brannte es plötzlich lichterloh bei uns im Schusskreis. Ein schneller Konter überraschte uns und es wurde äußerst gefährlich aufs Tor geschossen. Doch Marianne, ja genau die Marianne, die sonst links vorne spielt, konnte mit einer unglaublichen, reflexartigen Bewegung den straffen Schuss mit ihrem Schläger halten und so den Ausgleich verhindern. Das sah nicht nur spektakulär aus, das war einfach “saustark” gehalten. Nach dieser kleinen Schrecksekunde fanden wir wieder zu unserem Spiel und drehten gegen Ende der Partie noch einmal richtig auf. Die beiden Coaches Peter und Matthias fragten sich mittlerweile, wo wir wohl die Kraft her nahmen, denn der unverkennbare Wille, noch ein drittes Tor zu erzielen, war ungebrochen. Und dann war es endlich soweit. Grad eben vor Schmerzen bittere Tränen vergossen, trug sich Angie auch noch in die Torschützenliste ein. Im Anschluss an eine kurze Ecke fand auch ihr Schuss den Weg ins Glück bzw. Tor. Und dann war endlich Schluss. Voller Freude lagen sich alle in den Armen und feierten überschwenglich den Sieg.

Das war eine echt klasse Leistung, die Spaß auf mehr macht. DANKE MÄDELS!!!

Es spielten:

Marianne, Maxi, Tiia, Luise, Angie, Theresa, Lotti, Mira, Josy, Mia

Weibliche Jugend B des OHC mit Auswärtssieg

Gelungener Start der weiblichen Jugend B des Osternienburger HC. Auch in dieser Saison spielen die Mädels beider Vereine in einer Mannschaft, allerdings dieses Mal in den schwarz- weißen Farben des OHC.

Nachdem am vergangenen Wochenende der inoffizielle Start in die Feldsaison beim Vorbereitungsturnier in Leuna stattgefunden hat, ging es am heutigen Sonntag erstmals um wichtige Punkte im Kampf um einen vorderen Platz in der Tabelle. Zum Auftakt reisten wir in die Messestadt Leipzig zum ATV.

Völlig fokussiert und hochmotiviert gingen wir ins Spiel und machten bereits zu Beginn der Partie mit druckvollem Pressing und wütenden Angriffen schnell klar, wer hier das Sagen hat. Und so ließen die ersten Chancen nicht lange auf sich warten. Da unser System sehr variabel war, kamen wir abwechselnd über beide Außenseiten immer wieder gefährlich in den Schusskreis der Gastgeberinnen. Obwohl die Temperaturen sehr freundlich waren und jeder bestimmt schon genug Flüssigkeit zu sich genommen hatte, war anscheinend “Zielwasser” nicht dabei. Denn was in den ersten 20 Minuten versemmelt wurde, ging gar nicht. Und so rauften sich Mandy und Matthias ein ums andere Mal die Haare und trauerten den vergebenen Chancen nach. Dabei spielten wir gar nicht schlecht und ließen den Gegner überhaupt nicht zum Zuge kommen. Da wir sehr tief in des Gegners Hälfte standen, liefen Joleen und Luise auf rechts und Leo B. und Marie auf links ganz geschickt die Passwege zu. Und sollte doch mal ein Ball durchgerutscht sein, stand Anna F. goldrichtig, um das Spielgerät wieder in die Gefahrenzone zu bringen. Was aber fehlte, war die erlösende, längst fällige Führung für unsere Farben. Und dann war es endlich soweit und die große Marie (Tor) Show begann. Mit einem klasse Paß über rechts schickte Anna F. Joleen auf die Reise. Nach Zusammenspiel mit Luise passte diese wieder auf Joleen, die wiederum ihre Gegnerin ausspielte und mit einem Schuss fast von der Grundlinie vors Tor die freistehende Marie bediente. Diese ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte unhaltbar zur längst fälligen 1:0 Führung. Der Bann schien endlich gebrochen, denkste! Weitere zahlreiche und hochkarätige Torchancen, darunter einige Strafecken, wurden leichtfertig vergeben. Und so ging die erste Halbzeit trotz drückender Überlegenheit nur mit 1:0 zu Ende.

Nach dem Seitenwechsel ging das “Spiel auf ein Tor” weiter, denn Paula hatte in der ganzen Partie nur 2 Ballkontakte, 1x musste sie ein Schüsschen halten, beim 2x holte sie das Spielgerät, als dieses das Tor weit verfehlte. Dennoch ließen wir nicht locker und spielten konsequent weiter und wurden dafür auch frühzeitig belohnt. Ein langer Ball von Anna S. fand den Weg durch die Mitte zur klasse gestarteten Marie. Diese spielte ihre Schnelligkeit aus und ließ der  heraus stürmenden Torhüterin mit einem überlegten Schieber ins lange Eck keine Chance. 2:0! Jetzt liefen die Mädels richtig heiß. Klasse Ballstaffetten, präzises Passspiel, tolle Laufarbeit auf allen Positionen. Das war sehr gut anzuschauen und wurde mit dem dritten Tor von Marie auch belohnt. Doch noch war nicht Schluss. Man merkte uns förmlich an, das wir mehr wollten und legten dann auch kurz vor Ende der Partie noch einmal nach. Wieder ein langer Ball in die Spitze, den Coco im Laufduell  ihrer Gegnerin wegschnappte und wieder ein klasse Tor. Und dann war Schluss. Für den Auftakt ein klasse Spiel. Obwohl der Gegner auch sehr viel zuließ, setzten wir doch die taktischen Vorgaben hervorragend um. Zu bemängeln ist einzig und allein die magere Torausbeute.

Es spielten:

Paula, Leo K., Emmi, Lara, Sophia, Joleen, Anna F., Leo B., Anna S., Luise, Hannah, Marie, Pauline, Coco

 

Mädchen A des Cöthener HC mit erfolgreichen Saisonstart

Die neuformierte A Mädchenmannschaft des Cöthener HC ,unterstützt mit Spielerinnen aus Osternienburg, ist erfolgreich in die neue Feldhockeysaison gestartet. Auf der heimischen Anlage der Sparkassenarena empfingen wir die Mannschaft aus Dresden.

In einem abwechselungsreichen Spiel bei frühsommerlichen Temperaturen gingen beide Mannschaften ein für diese Altersklasse enorm hohes Tempo. Obwohl sich der Spielverlauf in der ersten Halbzeit meist zwischen den Schusskreisen abspielte, konnten sich  die Stürmer beider Seiten ab und zu gefährlich in Szene setzen und ein paar Schüsse aufs Tor abfeuern. Doch beide Torhüterinnen waren glänzend aufgelegt und verhinderten einen frühen Rückstand ihrer Mannschaft. Die Abwehr um Lene, Tiia, Sofia und Maxi stand super und ziemlich sicher, so das Eileen im Tor wenig eingreifen musste. Das brachte die erhoffte Sicherheit und so konnten wir allmählich dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Immer wieder war es Tiia, die aus der Abwehrzentrale die Bälle hervorragend verteilte und an den “Mann” brachte. Besonders im Zusammenspiel mit Angie, die Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld war, kamen wir gefährlich in den gegnerischen Schusskreis. Und so dauerte es nicht lange, bis die zahlreichen Eltern und anderen Zuschauer die erste Strafecke bejubeln konnten. Allerdings blieb der anschließende Torjubel aus, denn der Ball verfehlte knapp das Tor. Als alle schon auf den Pausenpfiff warteten, bekamen die Dresdnerinnen auf Grund einer Unachtsamkeit der Abwehr ebenfalls eine Strafecke zugesprochen. Diese wurde mit einem platzierten Schuss verwandelt und so stand es plötzlich 0:1.

In der Halbzeitpause gab’s trotz des Rückstandes aufmunternde Worte von Matthias und Peter, den die bisher gezeigten Leistungen aller Spielerinnen waren richtig gut. Nun war es allerdings an der Zeit, den Rückstand aufzuholen. Immer wieder angetrieben von Angie, die die Bälle gut verteilte, kamen wir meist über die rechte Seite gefährlich in Schusskreisnähe. Und endlich war es soweit. Nachdem Mia ein ums andere Mal am Keeper der Gäste scheiterte, konnte sie diesen endlich bezwingen. Nach Zuspiel von Angie auf Theresa, schickte diese Hannah mit einem perfekten Pass auf die Reise. Ein schnelles Dribbling und zack, war die Verteidigerin ausgespielt, dann ein Pass vors Tor, wo Mia goldrichtig stand und mit einem platzierten Schieber zum viel umjubelten Ausgleich traf. Das war klasse gespielt. Und weiter ging es in Richtung gegnerisches Tor. Auch über unsere starke linke Seite, die mit Lina und Marianne besetzt war, ging auf einmal viel mehr Gefahr aus. Nicht nur die Mädels merkten, das hier mehr drin war, denn auch die Eltern waren lautstark zu hören und feuerten die Mannschaft kräftig an. Und so erspielten wir uns weitere Strafecken, die jedoch ungenutzt blieben. Allmählich bereiteten uns die Temperaturen und natürlich auch das unvermindert hohe Tempo etwas Schwierigkeiten, doch mit Josi und Anni hatten wir jederzeit frische Kräfte am Start, die das Spiel weiter schnell machten. Kurz vor Ende nahm Peter eine Auszeit, um uns noch einmal auf die letzten Minuten einzuschwören. Und siehe da, diese Auszeit hatte sich gelohnt. In einer hitzigen Schlussphase bekamen wir auf Grund eines Fehlers einer Verteidigerin nochmals eine Strafecke zugesprochen. Nachdem der erste Versuch, ein Tor zu erzielen, scheiterte, nahm sich Angie beim zweiten ein Herz und erzielte mit einem halbhohen Schlenzer den viel umjubelten Siegtreffer. Und dann war Schluss. Was für ein Kraftakt und was für ein Wille, dieses Spiel zu gewinnen. Das war einfach großartig.

Es spielten:

Eileen, Lene, Maxi, Sofia, Tiia, Theresa, Angie, Lina, Hannah, Mia, Marianne, Anni, Josi

Saisonauftakt der weiblichen B Jugend mit Vorbereitungsturnier in Leuna

Es geht wieder los! Und zwar die Feldhockeysaison!

Nachdem sich in der letzten Saison die Vereine aus Köthen und Osternienburg bei den A Mädchen zusammengeschlossen haben, wurde der Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit von allen Beteiligten erneut geäußert und natürlich auch vollzogen. In diesem Jahr ist nun der Osternienburger HC Namensgeber für die weibliche Jugend B.

Diese trat erstmalig in Wettkampfform beim Damenturnier in Leuna an und musste, wie fast erwartet, enorm Lehrgeld bezahlen. Dabei spielten die Ergebnisse vom Samstag gegen Meerane (0:5) und Erlangen (0:8) nicht immer dem Spielverlauf wider. Im ersten Spiel gegen Meerane hielten die Mädels dem ungewohnt hohen Tempo lange mit und konnten in mehreren Szenen den erfahrenen Damen sehr gut Paroli bieten. In der 2. Partie gegen Erlangen war dann der Kräfteverschleiß deutlich sichtbar. Obwohl zu Beginn tapfer gekämpft und dagegen gehalten wurde, spielten die Erlanger Damen ihre ganze Klasse und Routine aus und gewannen klar.

Am Sonntag mussten wir gegen die Gastgeberinnen ran. Optimal von den Coaches Mandy und Matthias eingestellt, ging die erste Halbzeit aber sowas von in die Hose. Mit neuer, noch nicht ganz ausgereifter Taktik, fanden die Mädels so gut wie gar nicht ins Spiel. Abspiel- und Konzentrationsfehler im Spielaufbau, mangelnde Chancenverwertung vorm gegnerischen Tor waren die Folge, die Leuna in den ersten 35 Minuten eine 0:2 Führung bescherten. Nach ruhigen und besonnenen Worten in der Pause brachte die Umstellung auf die alt bewehrte Taktik nun auch endlich den spielerischen Erfolg. Wie ausgewechselt und sichtlich wohler spielten die Mädels auf einmal ein klasse Hockey. Aus einer sicheren Abwehr heraus, über ein gut gestaffeltes Mittelfeld bis hin zu den Sturmspitzen, es klappte auf einmal vieles,jedoch nicht alles. Aber letzteres war auch nicht ganz so wichtig, denn die Spielfreude durch gelungene, sehenswerte Aktionen war endlich zu sehen. Und dann konnten sie auch endlich mal jubeln. Nicht etwa, weil sie schön gespielt haben, nein, der erste Treffer der noch jungen Saison war gefallen. Und das ausgerechnet gegen eine Damenmannschaft. Ich denke mal, Luise wird beim nächsten Mal von Mama und Papa ein bisschen mehr Geld mitbekommen, damit sie einen ausgeben kann, denn sie war es, die im Anschluss an eine der zahlreichen Ecken mit einem satten und sogar platzierten Flachschuss das 1:2 erzielte. Was für ein Kracher!!! Und plötzlich lag sogar eine kleine Sensation in der Luft. Denn die nächsten hochkarätigen Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. Aber ein weiterer Treffer blieb uns leider verwehrt. Gegen Ende der Partie mussten dann die Mädels dem erneut hohen Tempo Tribut zollen und den 3. Gegentreffer hinnehmen.

Im Großen und Ganzen konnten aber Mandy und Matthias mit den an beiden Tagen gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein, zumal man sich ja noch in der Vorbereitung befindet. Am kommenden Sonntag steigt dann das erste Punktspiel beim ATV Leipzig.

Beim Saisonstart waren dabei:

Paula, Emmi, Luise, Leo K., Lara, Joleen, Anna S., Leo B., Pauline, Hannah, Coco, Marie, Anna F.

 

 

Saisonabschluss der A Mädchen im Jumphouse Leipzig

Nun ist sie endgültig vorbei, die Hallensaison unserer A Mädchenmannschaft. Nachdem bereits auf hockeytechnischer Ebene der Schlusspfiff im Januar gefallen war, ging es zum großen “Saisonfinale” ins Jumphouse nach Leipzig.

Nach langer und sorgfältiger Planung hatten wir endlich einen Termin gefunden, der es allen ermöglichen sollte, noch einmal in dieser Konstellation zusammen ausgelassen feiern zu können. Leider konnten Tiia aus gesundheitlichen und Lea aus zeitlichen Gründen nicht an der Abschlussveranstaltung teilnehmen. Das war sehr schade. Nichts desto trotz ließen wir uns vom feiern nicht abbringen, natürlich immer in Gedanken bei den beiden Daheim gebliebenen, und hatten trotzdem riesigen Spaß. Egal ob fliegender Überschlag, Rolle Vorwärts in der Luft, halbe oder ganze Drehung, das Sprungrepetoire auf dem Freejump wurde weitest gehend ausgeschöpft und konnte mit Haltungsnoten zwischen 7-9 (von 10 Punkten) gewertet werden. Auch beim etwas verkürzten Parcour, den man aus der Fernsehshow “Big Bounce” kennt, der Ninja Box, ließen wir einige Mitkonkurrenten ziemlich alt aussehen und erzielten ein ums andere Mal die Bestzeit. Geschicklichkeit musste dann aber beim Duell “Mann gegen Mann” in der Battle Box bewiesen werden. Wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist, gab’s interessante und spannende Zweikämpfe, wo sich beide Gegnerinnen nichts schenkten und ihren Gegenüber immer wieder attackierten. Auch beim sogenannten “Völkerball” mischten wir gut mit. Obwohl die Konkurrenz durch männliche Gegenspieler ziemlich groß war, hatten diese jedoch wenig zu lachen. Immer wieder wurden sie von unseren präziesen Würfen getroffen und aus dem Spiel geworfen. Da waren einige ganz schön bedient, hihi. Zu guter letzt ging es zum Survivaljump, einem sich drehenden Balken, den man im Wechsel durch ducken und überspringen meistern muss. Auch hier konnten wir mit unserer Ausdauer, Kondition und sensationellen Sprungkraft punkten und bis zum Schluss durchhalten. Das schon traditionelle Essen in Deutschlands “größten Restaurant” , mit dem Clown auf dem Dach, war dann nur noch reine Formsache und ein würdiger Abschluss eines durchweg gelungenen Nachmittags.

Das war sie nun, die Hallensaison. Auf getrennten Wegen, die älteren Spielerinnen wechseln in die B Jugend, geht’s in großen Schritten Richtung Feldsaison. Da werden die A Mädchen unter Köthener und die B Jugend unter Osternienburger Flagge auflaufen.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Eltern für ihr Vertrauen und ihre Mitarbeit in allen Bereichen, sowie bei den Mädels für ihre sehr guten Leistungen und ihren Einsatz.

Tschüß, schirijo und winke,winke euer Coach!