Archiv der Kategorie: Nachwuchs

Saisonvorbereitung der Mädchen B/C

Die Mädchen B/C aus Osternienburg und Köthen haben sich vergangenes Wochenende in Osternienburg mit einem Trainingslager auf die bevorstehenden Saisonspiele vorbereitet.

Zwischen Freitag und Sonntag standen mehrere Trainingseinheiten zu verschiedenen Themen auf dem Plan. Außerdem ging es Samstagabend zum Molkerteich baden und danach bei einer GPS-Schnitzeljagd durch den Ort.

Jetzt heißt es weiter fleißig trainieren um bei den Punktspielen in den nächsten Wochen möglichst erfolgreich abzuschneiden. Beide Altersgruppen spielen bereits am nächsten Wochenende. Die Mädchen C sind am Samstag, dem 18.August 2018, in Osternienburg Gastgeber für ihr Punktspielturnier. Die B-Mädchen empfangen ihre Gegner am darauffolgenden Sonntag in Köthen.

Der Osternienburger REWE-Markt unterstützte das Trainingslager mit einem großen Obstkorb.

Gerechtes Unentschieden im Spitzenspiel der weiblichen Jugend B

Mit einem leistungsgerechten 2:2 Unentschieden endete das mit großer Spannung erwartete Spitzenspiel der weiblichen Jugend B zwischen dem Osternienburger HC und Chemnitz.

Endlich war es soweit. Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen am heutigen Sonntag die beiden besten Mannschaften des mitteldeutschen Hockeyverbundes auf der Osternienburger Hockeyanlage aufeinander. Im Vorfeld war klar, das es für beide Teams kein Spaziergang wird, denn ein Blick auf die Tabelle verriet Spannung und Dramatik pur. Und so ging es auch los. Optimal und zu Beginn etwas defensiv eingestellt, gingen wir ins Spiel. Die Gäste machten zu Beginn deutlich mehr Druck und waren in den Anfangsminuten die offensivere Mannschaft. Wir dagegen standen sicher in der Abwehr, konnten die wütenden Angriffe souverän abwehren und lauerten geschickt auf Konter. Leider verlagerte sich unser Spielaufbau immer wieder auf links, so das es die Chemnitzerinnen leicht hatten, unsere Angriffe frühzeitig zu stören.  Nach einer frühen Auszeit wurde kurz umgestellt und das Problem behoben. Von nun an lief der Ball deutlich besser durch unsere Reihen. Mit klasse Ballstaffetten trieben wir das Spielgerät immer öfters in des Gegners Hälfte und kamen gefährlich in den Schusskreis. Leider blieb der gewünschte Erfolg vorerst aus. Und dann ging es auf einmal hin und her und die Ereignisse überschlugen sich. Erneut geriet unsere Abwehr massiv unter Druck und dann war es soweit. Zum ersten Mal musste Paula hinter sich greifen, als ein verdeckter Schuss im langen Eck einschlug. Da sah die  Abwehr nicht gut aus und Paula hatte keine Chance. Zuerst klasse den Ball erkämpft und dann durch einen Fehlpass wieder zum Gegner gespielt. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zur 0:1 Führung. Doch die Antwort kam postwendend. Erneut lief die Kugel super durch unsere Reihen. Anna F. und Luise erkämpften sich im Mittelfeld den Ball, spielten Doppelpass bis kurz vor den Kreis und legten dann auf die nach links in den Schusskreis startende Joleen ab. Diese hatte genügend Zeit, sich das Spielgerät optimal zurecht zu legen und mit einer krachenden argentinischen Rückhand in die lange Ecke zu treffen. 1:1! Das war klasse gespielt. Und dann war Halbzeit.

Nachdem dem Seitenwechsel ging es trotz der hohen Temperaturen in flottem Tempo weiter. Beide Mannschaften lieferten sich sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer einen klasse Fight auf ganzer Linie. Torchancen hüben wie drüben und harte, aber faire Zweikämpfe bestimmten das Bild in der zweiten Halbzeit. Immer wieder angetrieben von Luise und Leo B. erspielten wir uns zahlreiche Möglichkeiten. Während Leo B. mit Marie über links sehr gut harmonierte, waren es auf der rechten Seite Luise und Pauline, die geschickt in die Spitzen vorstießen. Und dann war es endlich soweit. Er lag auf Grund der besseren und höheren Spielanteile schon lange in der Luft, der verdiente Führungstreffer. Nachdem Lara klasse den Ball aus der Abwehr heraus auf Joleen spielte, ging die Post auf einmal ab. Den ersten Gegner umspielt, den zweiten ins Leere laufen gelassen und dann den Paß auf Marie gespielt. Diese setzte sich im Kreis souverän durch und legte quer vors Tor, wo Coco einfach nur einschieben brauchte. Das war mal ein Spielzug zum Zunge schnalzen. Und weiter ging’s. Die Chemnitzerinnen waren geschockt, das merkte man ihnen an und wir nutzten das aus. Diesmal erkämpfte sich Anna S. die Murmel und trieb sie unaufhaltsam durchs Mittelfeld. Ihr klasse Pass fand jedoch leider keinen Abnehmer, da er durch einen Schläger der Gäste unglücklich abgefälscht wurde. Man merkte uns an, das wir heute einen weiteren Sieg einfahren wollten. Wie aufgedreht liefen wir hinter jeden Ball hinterher und kämpften bis zum umfallen. Leider wurde unser kampfbetontes und laufstarkes Spiel nicht belohnt. Vorne scheiterten wir trotz 100% iger Chancen an der guten Torhüterin der Gäste und hinten mussten wir plötzlich den Ausgleich hinnehmen.  Nach einem groben Abstimmungsfehler der Abwehr stand plötzlich eine Stürmerin völlig frei vor Paula und erzielte den 2:2 Ausgleich. Das war bitter und frustrierend zugleich. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Auf einmal bekamen die Chemnitzerinnen die „zweite“ Luft und es brannte mehrfach lichterloh in unserem Schusskreis. Aber diesmal war die Abwehr um Emmi zu Stelle und konnte schlimmeres verhindern. Und so blieb es beim letztendlich gerechten 2:2 Unentschieden. Einen Sieger hätte dieses Spitzenspiel auch nicht verdient, denn beide Mannschaften zeigten sehenswerten Hockeysport auf hohem Niveau.

Das soll’s an dieser Stelle gewesen sein. Ich wünsche allen eine schöne und erholsame Sommerpause sowie sonnige Ferien und Urlaub.

Es spielten: Paula, Emmi, Anna S., Lara, Leo B., Anna F., Luise, Joleen, Sophie, Marie, Coco, Pauline, Hannah

Tschüß, schirijo und winke, winke

Matthias



Fotos: A.Dippe

Teilnahme an der LIPSIADE 2018

Unsere B/C-Mädchen waren heute zur LIPSIADE in Leipzig, einer Art Stadtmeisterschaften in über 25 Sportarten.

Wir waren zum Hockeyspielen zu Gast beim Leipziger SC 1901. Unsere Gegner hießen ausserdem ATV Leipzig, HCLG Leipzig und ESV Dresden. Ich hatte im Vorfeld die Hoffnung ein paar der Medaillen mit nach Hause bringen zu können, musste jedoch schnell feststellen, daß es sehr schwierig werden würde.

Wir starteten bei sonnigen 32°C relativ unmotiviert und verloren 0:1 gegen den ATV. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Dresden zeigten die Mädchen im dritten Spiel langsam, daß sie auch Hockey spielen können, verloren jedoch erneut gegen den LSC. Im letzten Spiel gegen den HCLG beherrschten die Mädchen das Geschehen und liessen nur wenige gefährliche Szenen im eigenen Torraum zu. Wir trafen jedoch im Laufe der Spielzeit nur einmal das gegnerische Tor und mussten durch eine Strafecke nach Abpfiff den unverdienten Ausgleichstreffer hinnehmen.

Aufgrund des Torverhältnisses landeten wir auf dem vierten Platz. Ich denke die Mädchen hatten trotzdem ihren Spaß und hoffe daß ein paar hockeyspezifische Fortschritte bis zum nächsten Turnier im Gedächtnis bleiben.

An Bord waren: Shanice, Leni B., Lucie, Jette, Anni, Mira, Maxi, Josephine

Weibliche Jugend B weiterhin siegreich

Die weibliche Jugend B des Osternienburger Hockey Club’s bleibt auch im vierten Spiel ungeschlagen und führt die Tabelle mit nun mehr 12 Punkten souverän an.

Am heutigen Sonntag traten wir zum Auswärtsspiel in Weimar an. Alles war wie immer, entspannte Anreise, lustige Episoden vom Wochenende und einige Sachen mehr. Und dennoch war eine Sache anders: Genau, der Belag, auf dem die Schläger gekreuzt wurden, erschien im satten grün als Naturrasen. Kein Problem für uns, denn auf dieses Spiel hatten wir uns akribisch und hochmotiviert auf dem Köthener Naturrasen in 2 Trainingseinheiten vorbereitet. Hochkonzentriert und von Beginn an auf Angriff eingestellt, ging es in die Partie. Flüssige Ballstafetten waren zu Beginn absolute Mangelware, eher das vorantreiben des Balles durch Einzelaktionen bestimmte das Bild in den Anfangsminuten. Aber trotz des ungewohnten Rasen lief der Ball geschickt durch unsere Reihen. Und so dauerte es nicht lange, bis der Ball das erste Mal die Torlinie überquerte. Nach Vorarbeit von Leo B. stand Marie am langen Pfosten goldrichtig und schob unhaltbar zur 1:0 Führung ein. Das war ein Auftakt nach Maß. Während die Gastgeberinnen noch mit der schlechten Verteidigungsarbeit haderten, klingelte es erneut in ihrem Kasten. Und wieder war Marie zur Stelle. Ausgangspunkt war dieses Mal Luise, die sich auf der rechten Seite hervorragend durchsetzte und den Blick für die freistehende Marie hatte, die erneut keine Mühe hatte, das Spielgerät im Tor unterzubringen. 2:0 nach 10 Minuten, und das Trainergespann sowie Romy und Frank waren zufrieden. Die Mädels strotzten nur so vor Spielfreude und ließen den Ball so gut es ging durch die eigenen Reihen laufen. Das hier und da mal die Kugel versprang bzw. nicht sauber gestoppt wurde, war ganz normal. Wichtig war zu diesem Zeitpunkt, das die Sicherheit und der unbedingte Wille da war, hier als Sieger vom Platz zu gehen. Und das zeigten wir eindrucksvoll. Nach einem Doppelpack von Anna F. und Anna S. innerhalb 2 Minuten stellten wir bereits vor der Pause auf 4:0 und auf Sieg. Von den Weimarerinnen war bis dato wenig zu sehen. Deren Spielaufbau wurde bereits frühzeitig gestört, so das Angriffe und Torraumszenen ausblieben. Ein Highlight, oder auch Schmankerl, gab’s dann aber kurz vor der Pause doch noch zu bestaunen. Eine sensationelle, knallhart geschlagene argentinische Rückhand unter die Latte von Joleen. Das war sozusagen ein Sonntagsschuss. Schade nur, das dieser Treffer nicht zählte, denn im Anschluss an eine kurze Ecke, deren erster Schuss von Leo K. hoch abgefeuert wurde, zählte auf Grund des Reglements auch Joleen ihr Treffer nicht, da der erste Ball immer flach aufs Tor geschlagen werden muß.

Nach dem Seitenwechsel drückten wir weiter aufs Tor und es folgten Chance auf Chance, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Und dann gab es einen Strafsiebenmeter für uns. Nachdem Pauline stark über rechts in den Schusskreis eindrang und zum Torschuss ansetzte, wurde sie regelwidrig gestoppt, so daß der Schiedsrichter keine andere Wahl hatte und auf den Punkt zeigte. Nach kurzer Besprechung nahm sich Anna S. den Ball und scheiterte knapp an der guten Torhüterin. Doch der Trauer über die verpasste Chance folgte der nächste Torjubel. Wenn ich halt vom Punkt nicht treffe, mach ich es eben aus dem Spiel heraus, dachte sich wohl Anna. Mit einer herrlichen Einzelaktion tankte sie sich in den Schusskreis und schloss ihren Alleingang mit einem krachenden Vorhandschuss ins lange Eck ab, 5:0. Von den Gastgeberinnen kam nach wie vor kaum Gegenwehr. Nur ein einziges Mal musste Paula eingreifen, nachdem ein scharf geschlagener Ball den Weg in unseren Schusskreis fand, aber auch hier spielten wir unsere ganze Klasse und Routine aus, so das es bei der komfortablen Führung blieb. Einen hatten wir dann aber doch noch. Mit einem klasse Zuspiel in die Spitze schickte Joleen Leo B. auf die Reise, die geschickt den Torwart umspielte und zum 6:0 einschob. Gegen Ende der Partie hatten wir noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten, aber zum Schluss fehlte dann doch etwas die Kraft und Übersicht. Dennoch waren alle Mitgereisten mit der gezeigten Leistung zufrieden.

Es spielten: Paula, Marie, Sophia, Leo K., Sophie, Anna S., Leo B., Anna F., Coco, Joleen, Luise, Pauline, Emmi, Lara

Am kommenden Sonntag findet dann das Spitzenspiel zwischen uns und Chemnitz statt. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung und anfeuernde Fans.

In diesem Sinne einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche gewünscht.

Gruß Matthias

 

Auswärtssieg der weiblichen Jugend B in Meerane

Das mit Spannung erwartete Duell gegen den vermeintlichen Mitfavoriten Meerane ging klar und deutlich mit 1:5 an die Mädels des Osternienburger HC.

3. Sieg im 3. Spiel. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer enormen Steigerung bezüglich der Spielweise gegenüber dem letzten Wochenende konnten wir beim „Angstgegner“ Meerane einen weiteren Dreier einfahren. Obwohl beide Mannschaften defensiv begannen und jeweils auf Fehler des Anderen lauerten, fanden wir besser ins Spiel. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen und so hatten wir zu Beginn deutlich mehr Spielanteile als die Gastgeberinnen. Dennoch waren wir gewarnt und hellwach, als ein straffer Schuss aus des Gegners Schusskreis über das gesamte Feld fast zum Torerfolg geführt hätte. Das waren, neben einer missglückten Strafecke, die einzig nennenswerten Torchancen der Meeranerinnen. Anders dagegen unser Angriffsspiel. Immer wieder angetrieben von Anna F., die geschickt die Bälle verteilte und sich dann selbst in den Angriff einschaltete, kamen wir ein ums andere Mal in des Gegners Schusskreis. Über die rechte Seite fanden Luise und Joleen mit herrlichen Doppelpässen immer wieder den Weg in den Kreis, über links wirbelten Marie und Leo B. die Abwehr kräftig durcheinander. Doch was fehlte, war ein Tor. Auch 2 Strafecken, die vom Ablauf her perfekt gespielt wurden, fanden nicht den ersehnten Weg ins Tor. Nach und nach verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die Hälfte der Gastgeberinnen, die sich nur durch Befreiungsschläge von unserem druckvollen Spiel befreien konnten. So schnell wie der Ball aus der Gefahrenzone rausflog, so schnell war er auch wieder drin, denn nicht nur die Mittelfeldreihe schob sich immer weiter nach vorn, nein, auch die Abwehr schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein. Und dann war es endlich soweit. Der längst überfällige Führungstreffer war gefallen. Aus dem rechten Halbfeld flankte Joleen den Ball vors Tor, wo Coco geschickt den Schläger reinhielt und das Spielgerät abfälschte, jedoch genau auf die Schoner der Keeperin. Diese konnte den Ball dann nur nach vorn abprallen lassen, genau auf den Schläger von Luise. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Nachschuss unhaltbar zur verdienten 0:1 Führung. Anschließend baten die beiden Unparteiischen zum Pausentee.

Sehr zufrieden mit der Spielweise und gleichzeitig hadernd mit der Chancenverwertung nahm Matthias die Mädels in die Pflicht. Und die machten es fortan deutlich besser. Mit einem Doppelschlag brachte uns Marie endlich die gewünschte Sicherheit und beruhigende 0:3 Führung. Von den Gastgeberinnen war bis dato kaum was zu sehen. Immer wieder stellten wir geschickt die Räume zu und kamen bereits in des Gegners Hälfte zu Ballgewinnen. Egal ob Passspiel, oder mal ein Solo, es klappte fast alles. Und so konnte sich Luise ein weiteres Mal in die Torschützenliste eintragen. Nach einer weiteren Strafecke, die zwar platziert geschossen war, jedoch auch gut gehalten wurde, stand Luise erneut goldrichtig und versenkte den Abstauber mit einem satten Flachschuss eiskalt im Tor. 0:4! Und weiter ging es mit dem Tore schiessen. Das Zuspiel von Anna S. in den Kreis fand die freistehende Hannah, die die Kugel klasse annahm und mit einem schlauen Schieber durch die Schoner auf 5:0 erhöhte. Was war denn hier los, dachten sicher nicht nur die einheimischen Zuschauer, sondern auch der „harte Kern“ der Köthener Edelfans. Und so neigte sich das Spiel allmählich dem Ende und die Freude war so groß, das wir glatt vergaßen, das doch noch nicht Schluss war und Paula sowas von allein ließen, das Meerane  noch zum Ehrentreffer kam. Das war sicher ärgerlich, aber heute überwog ganz klar die Freude über ein ganz starkes Spiel der O’burger Mädels.

Es spielten: Paula, Anna S., Joleen, Luise, Sophia, Marie, Leo B., Coco, Hannah, Leo K., Anna F., Lara, Emmi