Vorzeitiger Klassenerhalt am Doppelwochenende für die 1. OHC Damen
Nachdem das Doppelwochenende am Samstag in Berlin mit einem unglücklichen Unentschieden gegen den Mariendorfer HC mit einem Spielstand von 6:6 startete, war das Ziel für Sonntag gegen die Damen vom SCC klar: alle Punkte bleiben zu Hause!
In der Ernst-Messinger-Sporthalle präsentierten sich die Gastgeberinnen von Beginn an hochkonzentriert und spielbestimmend. Früh übernahm Osternienburg die Kontrolle über die Partie und setzte die Berlinerinnen mit schnellem Kombinationsspiel unter Druck. Der Lohn: eine klare 3:0-Führung zur Halbzeit. Sophie Berger erwischte dabei einen Sahnetag und traf in der 2., 19. und 29. Minute für den OHC.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SC Charlottenburg Moral und kam besser ins Spiel. Treffer von Charlotte Kaste (39.) und Elisabeth Roux (52.) brachten die Gäste noch einmal auf 2:3 heran und sorgten kurzzeitig für Spannung in der Halle. Doch Osternienburg bewahrte Ruhe und Übersicht. Mit ihrem vierten Treffer in der 44. Minute stellte Sophie Berger den alten Abstand wieder her und sorgte für die Entscheidung zum 4:2-Endstand.
Der Erfolg ist nicht nur sportlich von großer Bedeutung, sondern auch emotional besonders: Vor genau 20 Jahren gehörte Sophie Berger gemeinsam mit Tina Mourek und Jana Kusmierek zur erfolgreichen Osternienburger Jugendmannschaft, die 2006 bei der Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille gewann. Nun führte Berger ihr Team mit einer überragenden Leistung erneut zu einem wichtigen Meilenstein.
Mit diesem Heimsieg haben sich die Osternienburger Damen frühzeitig den Klassenerhalt gesichert und können das verbleibende Saisonspiel mit viel Selbstvertrauen angehen und sogar noch den zweiten Tabellenplatz erreichen!
Bericht: Judit Stork, Fotos: Fabian Schenk
















