Hart erkämpfter Auswärtssieg gegen des ESV Dresden

Im Rückspiel in Dresden liefern wir uns mit dem ESV ein völlig verrücktes Offensivspektakel, dass wir am Ende knapp mit 8:7 für uns entscheiden. Zur Pause führen wir bereits 5:4. Dresden geht früh mit 1:0 in Führung, doch wir antworten schnell: Erik Dolge legt nach, und noch vor der Viertelpause drehen wir durch Treffer von Chris Dolge und Luca Noth richtig auf. Kurz vor und nach der 15-Minuten-Marke geht es dann komplett hin und her – weitere Tore von Chris, Diego Hädicke und Dresden sorgen dafür, dass die Zuschauer kaum zum Durchatmen kommen.

Auch die Eckenphase im ersten Durchgang hat es in sich: Mehrfach bekommen wir kurze Ecken zugesprochen, können sie aber nicht alle nutzen, was in so einem knappen Spiel für ordentlich Puls an der Bande sorgt. Nach dem Seitenwechsel bleibt es wild, doch wir behalten in den entscheidenden Momenten die Nerven. In der Schlussphase drehen wir noch einmal richtig auf: Innerhalb weniger Minuten treffen Florian Strube, Dennis Mesenberg und erneut Luca und schrauben das Ergebnis bis zur 31. Minute auf 8 eigene Treffer hoch. Dresden bleibt zwar dran, doch wir bringen das 8:7 mit viel Kampfgeist, etwas Nervenstärke und einem gewissen „Scheißegal-wir-wollen-hier-gewinnen“-Modus über die Zeit. Am Ende nehmen wir nicht nur die Punkte mit nach Hause, sondern auch die Erkenntnis, dass wir offensiv jederzeit in der Lage sind, ein Spiel zu drehen.

Bericht: Jannik Hofmann, Bilder: Fabian Schenk